Schreiblaunen #1 – September

fieberherz_schreiblaunen_gross02
Banner von fieberherz

 

Der September ging in den Oktober über und der NaNoWriMo ist weniger als vier Wochen entfernt. Um euch an meinem Schreibprozess teilhaben zu lassen und selbst einen kleinen Monatsrückblich zu haben, werde ich nun (hoffentlich) regelmäßig bei den Schreiblaunen der lieben Steffi von fieberherz teilnehmen.

Woran ich gearbeitet habe

Offiziell habe ich am ersten „Akt“ (es ist kein Theaterstück, die Geschichte ist aber in drei Teile unterteilt) von Zwei so nah gearbeitet und 9.300 Wörter zu Papier gebracht. Ganz ehrlich waren mein Hirn und vorallem mein Herz aber damit beschäftigt, weiter an meinem NaNoWriMo Projekt zu plotten. Da ich außerdem nicht mitten im zweiten Teil von Zwei so nah im November ankommen und aufhören will, bremse ich mich selbst aus und schreibe nur den ersten Teil … der fast fertig ist.

Was sich als nützlich erwies

Ich habe eine Plotting-Methode ausprobiert, auf die ich über Pinterest gestoßen bin. Und zwar die Methode mit der J.K. Rowling die Handlung von Harry Potter, hier im speziellen Orden des Phönix, entwickelt hat. Während J.K. Rowling eine Tabelle auf Papier gezeichnet hat, habe ich das ganze mit excel gemacht, doch das Prinzip ist das gleiche: Neben Kapitelnummer, -titel und Zeitpunkt bekommt

rowling_spreadsheet
J. K. Rowlings Plottabelle (x)

jedes wiederkehrende Theme oder Person eine Spalte, in der in den jeweiligen Kapiteln eingetragen wird, was passiert. Ein nettes Beispiel: Kapitel 19, „xmas“, Spalte Dumbledore’s Army: „Sirius here, big reunion“. (Die Tabelle ist ein früher Entwurf in dem der Orden des Phönix noch Dumbledores Armee gewesen ist.)
Das Konzept gefällt mir und funktioniert, neben meinen Szene-Karteikarten, überraschend gut.

Das stört mich noch

Wie oben bereits erwähnt, möchte ich nicht Anfang November mitten in einem anderen Projekt stecken und das abbrechen müssen, da ich auf der anderen Seite unbedingt zum ersten Mal richtig beim NaNoWriMo mitmachen möchte. Deswegen verschiebe ich gerade alle größeren Projekte auf Dezember und danach, was dazu führt, dass ich gerade in einem wenig produktiven Loch stecke, während mich mein Hirn mit Ideen bombardiert, die ich alle direkt aufschreiben möchte. Wenn das so weiter geht, brauche ich mir bis 2018 keine Gedanken mehr um Ideen zu machen. Das wäre alles nicht so schlimm, käme ich mir dadurch nicht jetzt, in den Wochen vor November, so unproduktiv vor. Ich werde das Gefühl nicht los, kostbare Zeit verstreichen zu lassen, obwohl ich sie eigentlich nutze, um zu plotten und (halbherzig) am ersten Teil von Zwei so nah zu arbeiten. Geht es euch  da ähnlich? Habt ihr Erfahrungen oder Tipps?

Zitat des Augenblicks

„There is nothing to writing. All you do is sit down at a typewriter and bleed.“ – Ernest Hemingway